Doppelte Belastung statt Entlastung: Unfreiwillige Abgabe durch Negativzins

Liberaler Mittelstand - Symbolbild„Der Negativzins ist für den Sparer ein Albtraum. Die Entscheidung, dass der Negativzins nicht als Verlust beim Finanzamt geltend gemacht werden kann, bestraft den Sparer doppelt und ist das falsche Signal, Herr Minister Schäuble“, unterstützt der Bundesvorsitzende des Liberalen Mittelstands, Thomas L. Kemmerich, die Kritik des Deutschen Steuerberaterverbandes an der Entscheidung des Bundesfinanzministeriums. „Die Bundesregierung muss keine Zinsen zahlen, wenn sie sich Geld leiht und macht dank der Minuszinsen mit den Schulden noch Plus. Wenn der Sparer die Verluste nicht steuerlich geltend machen kann, kommt das einer unfreiwilligen Abgabe gleich“, erklärt Kemmerich.

„Das wird zukünftig die Anlagemotivation der Menschen bremsen“, warnt der Bundesvorsitzende weiter. „Der Steuerzahler müsste angesichts des derzeitigen Haushaltsüberschusses entlastet werden. Die CDU und der Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble haben mehrfach den Abbau der kalten Progression versprochen. Daraus geworden ist trotz finanzieller Spielräume bis heute nichts. Eine faire Steuerpolitik, die die Belastungen der heutigen und zukünftigen Steuerzahler im Blick behält, sieht anders aus“, so Kemmerich abschließend.

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