„Die Story bei BENTO“: Darum haben junge Menschen die FDP gewählt

Jannis mit FDP-Chef Christian Lindner - Bildquelle Privat

Jannis aus Köln, Pressesprecher einer Fachhochschule, mit FDP-Chef Christian Lindner

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Das Jugend-Online-Magazin „bento“ berichtet in seiner Ausgabe vom 15.05.2017 u.a.:

FDP-Chef Christian Lindner konnte am Sonntagabend gar nicht aufhören zu lachen. Seine Partei hat in Nordrhein-Westfalen mit 12,6 Prozent ihr bestes Ergebnis aller Zeiten erzielt (bento). Er selbst ist in dem Bundesland der beliebteste Politiker. 

Gerade bei den jungen Wählern zwischen 18 und 24 kann sich die Partei über viel Zustimmung freuen. In dieser Altersgruppe haben 15 Prozent der Wähler für die FDP gestimmt.

So haben die 18-24-Jährigen entschieden:

  • SPD: 26 %
  • CDU: 23 %
  • Grüne: 11 %
  • FDP: 15 %
  • Die Linke: 8 %
  • AfD: 7 %
Doch um den Einzug in den Bundestag muss die FDP noch zittern. Laut der jüngsten Umfragen würde die Partei auf 6,3 Prozent kommen und es knapp schaffen. Doch im Bund sind andere Themen gefragt als in NRW, wo die Menschen vor allem mit der Regierung aus SPD und Grünen unzufrieden waren.

Wir haben die FDP-Anhänger gefragt: Was überzeugt dich an der Partei? Und was muss bis zur Bundestagswahl noch passieren?

André, 21, Auszubildender im Einzelhandel aus Krefeld:
Ich habe kein Abitur gemacht. Der Druck in der Schule war mit G8 einfach zu groß für mich. Deshalb habe ich nach dem Realschulabschluss erstmal ein Freiwilliges Soziales Jahr an einer Schule absolviert und mit geistig behinderten Kindern zusammengearbeitet. Hier habe ich gesehen: Es gibt noch viel zu tun beim Thema Inklusion. Es kann einfach nicht jedes Kind auf eine Regelschule gehen.Das sind Themen, die auch die FDP beschäftigen und die sie für mich nahbar machen. Außerdem habe ich dann etwas bei der FDP bemerkt, dass mir keine andere Partei vermitteln konnte: Kampfgeist und Euphorie! Anfang des Jahres bin ich dann sogar Mitglied der Partei geworden. Bei Wahlkampfveranstaltungen war ich mit jungen Liberalen unterwegs, und habe mit Jugendlichen gesprochen. Ich denke, das ist ein sehr wichtiger Punkt: Junge Leute können Erstwähler ganz anders über Politik informieren. (…)

Laura, 24, Jura-Studentin aus Krefeld
In den letzten Monaten hat die FDP einfach wahnsinnigen Aufwind bekommen. Natürlich auch durch Christian Lindner. Obwohl ich auch sagen muss, dass ich jetzt nicht unbedingt Fan von ihm bin. Ich finde gut, dass er so offen ist, sich auch in den sozialen Medien zeigt und mit der Zeit geht. Aber ich sehe auch, dass es dabei viel um Selbstinszenierung geht. (…)

Timo, 31, Eventmanager aus Bielefeld
Ich bin seit Januar FDP-Mitglied. Zwei Themen haben mich besonders überzeugt, in die Partei einzutreten. Bildung und Verkehrspolitik.Die FDP setzt sich dafür ein, Bauvorhaben in NRW wieder frei zu geben. Es sollen Fördermittel genutzt werden, die vorher nicht abgerufen und dann auf andere Länder verteilt wurden, wie zum Beispiel Bayern. Es ist enorm wichtig im Stauland NRW neue Verkehrswege zu ermöglichen.Bei der Bildung ist ein wichtiges Thema die Inklusionspolitik. Es sollten wieder Schwerpunktschulen geschaffen werden. Lehrer müssen entlastet werden und sich Zeit nehmen können, Menschen zu fördern, die beim Lernen benachteiligt sind. Bei uns geht es nicht nur um Wirtschaft und Start-ups, wie man vielleicht denken könnte. Wir haben schon lange andere Themen für uns entdeckt. (…)

Jannis, 29, aus Köln, Pressesprecher einer Fachhochschule
Digitalisierung ist der Schlüssel für die Zukunft in ganz vielen gesellschaftlichen Bereichen – und die FDP vertritt dieses Thema besser als andere Parteien. Das ist sehr nah an der Lebenswelt von uns jungen Menschen. Ich stehe zum Beispiel zu hundert Prozent hinter Lindners Aussage: „Das Digitalste in der Schule dürfen nicht die Pausen sein, wo sich die Schüler mit dem Smartphone beschäftigen.“ Ich finde es gut, dass die Partei Lehrern auf diesem Gebiet helfen und weiterbilden möchte und der Umgang mit dem Internet auch auf dem Stundenplan stehen soll. (…)

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„Jut jemacht!“ – Christian Lindner und die FDP holen historisches Ergebnis in NRW!

Christian Lindner - Geschafft!
Die Freien Demokraten ziehen mit einem großartigen Ergebnis in den nordrhein-westfälischen Landtag ein. Das ist ein unüberhörbares Signal in die gesamte Republik.

Wir Freien Demokraten sind voller Zuversicht, dass wir in unserem Land gemeinsam vieles zum Guten wenden können. Wir werden uns für beste Bildung, den Ausbau der Verkehrs- und Digitalinfrastruktur und einen durchsetzungsfähgen Rechtsstaat einsetzen.

Vielen Dank an alle Wähler, Mitglieder und ehrenamtlichen Helfer, die die Freien Demokraten in diesem Wahlkampf unterstützt haben. Und die Liberalen in Thüringen mit Thomas L. Kemmerich gratulieren Christian Lindner und der FDP in NRW zu ihrem historischen Erfolg: „Jut jemacht!“

TLZ-Leitartikel: „Die Reise der FDP“ kommentiert von Fabian Klaus

FDP Thüringen - Thomas L. Kemmerich 1000x600

Die liberale Euphorie zieht sich bis nach Thüringen. Dauerstrahlemann Thomas Kemmerich, der ob seiner Karnevals­affinität eine gewisse Übung im Grinsen hat, poltert stets munter drauf los – er bringt, das muss man anerkennen, immer wieder Vorschläge ein. Beispiel Gebietsreform: Hier hat die Thüringer FDP vor einem Jahr eine Definition von Aufgaben vorgenommen, die man von der Kommunal- auf die Landesebene verlagern könnte. Das beliebte Beispiel: der Fischereischein, der in mancher Stadtverwaltung gefühlt Heerscharen beschäftigt, aber nur einige wenige Male ausgestellt wird.

So weit, so gut. Außerhalb des Landtages, wo man nicht um Kompromisse ringen muss, attackiert es sich prächtig. Das sei den Liberalen als Zugeständnis gegeben nach den vielen Schmerzen, die ihnen der Wähler in den letzten vier Jahren berechtigterweise zugefügt hat. Die Aufbruchsstimmung hingegen wird maßgeblich von einem Mann entfacht: Christian Lindner. Der Bundesvorsitzende hat es geschafft, die FDP ein Stück weit aus der Ecke zu holen, in der sie nur als Wohlstandslobbyist gesehen wurde. Die „Gelben“ haben plötzlich wieder Themen, mit denen sich auch der Otto-Normal-Bürger an manchen Stellen identifizieren kann. Und dennoch: Vieles ist schön daher gesagt. Die Demoskopen sehen in ihren Umfragen, dass das Gesagte sich zumindest auf die Umfragewerte positiv auswirkt.

Hinweis: Veröffentlicht am 06.05.2017 in der Thüringischen Landeszeitung und hier wiedergegeben mit freundlicher Genehmigung der Mediengruppe Thüringen!

Die OTZ berichtet: Thüringer Liberale sehen sich für Wahl gerüstet

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Die FDP Thuringen beim Landesparteitag in Bad Blankenburg

Das Logo der Ostthüringer Zeitung - Abbildung © Mediengruppe ThüringenFabian Klaus schreibt in der Ostthüringer Zeitung, dass die Thüringer Liberalen vor den Landtagswahlen in Schleswig-Holstein und NRW sowie nach dem Bundesparteitag  euphorisiert sind:

„Die Stimmung war sehr gut und auch das Interesse an unseren Themen“, sagt Thüringens Landesvorsitzender Thomas Kemmerich rückblickend auf den Bundesparteitag. Er wurde erneut in den Bundesvorstand gewählt.

Kemmerich rechnet damit, dass das von Parteichef Christian Lindner geäußerte Ziel, im Herbst mit um die acht Prozent die Rückkehr in den Bundestag zu schaffen, realistisch ist. „Unsere Themen sind gut und die Kampagne viel besser, als bei der letzten Wahl“, sagt er. Seinerzeit hatte die FDP mit „Wir sind dann mal weg“ geworben – und waren es tatsächlich.

Kemmerich verweist vor allem auf einen Punkt, der bei den Liberalen eine zentrale Rolle im Wahlkampf spielen soll: eine Technikoffensive an den deutschen Schulen. Dafür sollen die Bildungseinrichtungen Geld erhalten, fordert die FDP: „Denn Geld ist in Deutschland ausreichend vorhanden. Es muss nur richtig eingesetzt werden.“ Neben Bildungseinrichtungen müssten davon auch die „mittleren Einkommen durch Steuersenkungen“ profitieren. Das Potenzial dafür wird von den Liberalen mit 30 bis 40 Milliarden Euro beziffert.

Mit Blick auf Thüringen und die derzeitige Situation im Landtag muss Kemmerich bei der Frage, ob er froh sei, aktuell nicht Teil des Landesparlaments zu sein, schmunzeln. Denn Kritik an der Gebietsreform gibt es von der FDP seit jeher – aber einen Lösungsansatz? „Würden wir im Landtag sitzen, dann würden wir auch dort unser Konzept immer wieder vorstellen“, betont der FDP-Landeschef. Das es in einen Thüringen einen Reformdruck gebe, habe die Landesregierung erkannt und das sei auch nicht von der Hand zu weisen. „Der Innenminister hat allerdings mittlerweile ausreichend bewiesen, dass er dieser Aufgabe nicht gewachsen ist“, kritisiert er.

Lesen Sie HIER den kompletten Artikel!

Hinweis: Die Textteile sind eine Übernahme aus der Ostthüringer Zeitung vom 05.05.2017 und werden mit freundlicher Genehmigung der Mediengruppe Thüringen wiedergegeben.

Thomas L. Kemmerich übernimmt zwei Lesepatenschaften für die Andreas-Gordon-Schule in Erfurt

FDP Symbolfoto Zeitungen

Das Logo der Zeitung Thüringer Allgemeine - Abbildung © Mediengruppe ThüringenThüringens FDP-Landesvorsitzender Thomas L. Kemmerich übernimmt zwei Lese-Patenschaften der Zeitung Thüringer Allgemeine und erklärt warum:

„Zeitung lesen bildet – und Bildung ist mit das Wichtigste, was wir unseren Kindern und Jugendlichen mit auf den Weg geben können. Lesekompetenz darf nicht vernachlässigt werden – auch im digitalen Medienzeitalter. Ich übernehme gerne die Lesepatenschaft für die Andreas-Gordon-Schule in Erfurt, denn nicht jeder hat einen Zugang zu tagesaktuellen Printmedien und werde die Patenschaft vor Ort persönlich verstärken.“

Die FDP in Jena ist gegen eine Rekommunalisierung der Wohnungsgesellschaft JenaWohnen

Thomas Nitzsche und Patrick Frisch © Mediengruppe Thüringern Dörn

Thomas Nitzsche und Patrick Frisch führend en KV der FDP Jena-Saale-Holzland – Foto © Mediengruppe Thüringern Dörn

Das JEZT online Logo bei TKblogDer FDP Kreisverband Jena-Saale-Holzland in Persona der beiden Jenaer Stadträte Dr. Thomas Nitzsche und Alexis Taeger spricht sich gegen das Vorhaben der LINKEN einer sogenannte Rekommunalisierung der zur Stadtwerke Jena Gruppe gehördenden Wohnungsgesellschaft JenaWohnen aus und schreibt:

Die LINKE suggeriert mit diesem Vorhaben, die Stadt könne auf diese Weise das Mietniveau in der Stadt Jena senken. Damit macht die Linke sich und den Bürgen was vor. JenaWohnen ist mit einer Miete von 5 bis 6 Euro/m² Preisführer und sorgt mit seinem hohen Marktanteil bereits heute dafür, dass es noch günstigen Wohnraum in Jena gibt. Das soll auch so bleiben.

Und das kann nur so bleiben, wenn uns JenaWohnen als gesundes Unternehmen mit mit Rendite erhalten bleibt. Die LINKE möchte auf Renditen verzichten um aktiv Mieten zu senken. Bei einem Renditeziel von heute 5,5% wäre die Mietsenkung für die Mieter und die Wirkung auf den Markt zunächst enttäuschend gering.

Schlimmer ist: Am Ende einer solchen Politik würde JenaWohnen zum Sanierungsfall. Dann entsteht echter Renditedruck ohne Rücksicht auf die Mieter. In vielen anderen Kommunen endete sowas mi einem Verkauf ihrer maroden Gesellschaften an einen Finanzinvestor. Am Ende wendet sich die Absicht der Linken in ihr Gegenteil

Die Stadt Jena tut gut daran, die erfolgreiche Unternehmenspolitik von JenaWohnen als Marktführer bei niedrigen Mieten fortzusetzen. Mit den Wohnungen außerhalb Jenas trägt die Stadt Jena auch Verantwortung für die Region.

Ferner versucht die LINKE, die Gewinne von JenaWohnen zweimal zu verkaufen. Zu den Haushalsberatungen sind die Gewinne die Standardbegründung für ihre Mehrausgaben. Wie ausgerechnet die Linke nun auf diese Gewinne verzichten mag, bleibt ihr Geheimnis.

Die FDP wird deshalb im Jenaer Stadtrat dem Antrag der LINKEN nicht zustimmen.

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Bericht vom 68. Ordentlichen Bundesparteitag der Liberalen in Berlin (Teil 5)

Das FDP-Bundestagswahlprogrmm für 2017 - Symbolfoto

Nach 3 Tagen intensiver inhaltlicher Debatten haben die Delegierten des Bundesparteitags gestern das Wahlprogramm verabschiedet. FDP-Generalsekretärin Nicola Beer freut sich über das gute Ergebnis: „Wir haben ein großes Programm beschlossen.“ Zu den zentralen Forderungen gehört unter anderem die Abschaffung des Kooperationsverbots in der Bildungsfinanzierung sowie das klare Bekenntnis zum Doppelpass.

Das einstimmig beschlossene Programm sei „ein klares Konzept für die Zukunft“, unterstrich die Generalsekretärin. „Jetzt gilt es die freidemokratische Fahne aufzurichten und zu den Bürgern zu tragen.“ Dann könne das Ziel, im September wieder in den Bundestag einzuziehen, erreicht werden, stellte Beer klar.

Die Welt brennt an allen Ecken. Schauen wir nicht länger zu. FDP 2017

Die Delegierten diskutierten engagiert die zahlreichen Änderungsanträge. Die Freien Demokraten fordern in ihrem Programm unter anderem ein Ende des Kooperationsverbotes. Weltbeste Bildung ist aus Sicht der FDP die Voraussetzung für müdige Bürger. Für die Liberalen bedeutet „echte soziale Gerechtigkeit, Menschen zu befähigen und nicht zu bevormunden“, stellte die Generalsekretärin in ihrer Einbringungsrede klar. Die FDP fordert außerdem klare Regeln für „verbindliche Integration“. Der Bundesparteitag einigte sich darauf, Begrenzungen beim umstrittenen Doppelpass einführen zu wollen. Deutschland brauche „ein Einwanderungsgesetz und endlich auch ein modernes Staatsbürgerschaftsrecht aus einem Guss“.

Die Freien Demokraten lehnen ein pauschales Verbot des Versandhandels mit rezeptpflichtigen Medikamenten ab. Wie der Parteitag am Sonntag in Berlin weiter beschloss, wollen sich die Liberalen zur Stärkung der Apotheken vor Ort dafür einsetzen, dass besondere Leistungen wie individuelle Beratung abgerechnet werden können.