…aber im Gegensatz zu CDU/CSU hat sie welche, sagt Lambsdorff

BILD Online Talk mit Alexander Graf Lambsdorff - Fotorechte BILD Zeitung Axel Springer Verlag

„BILD Online Talk mit Alexander Graf Lambsdorff – Fotorechte am Screenshot: BILD Zeitung / Axel Springer Verlag

Das BILD Logo90 Tage vor der Bundestagswahl komme richtig Dampf in den Wahlkampf-Kessel, meint die BILD Zeitung und schreibt über ihren BILD-Online-Talk „Die richtigen Fragen“ mit verschiedenen Partei-Spitzenpolitikern vom heutigen Tag u.a.:

„Völlig überraschend springen FDP und Grüne nach dem SPD-Parteitag von Dortmund auf denSchulz-Zug, nachdem der SPD-Kanzlerkandidat die Union wegen deren Nicht-Festlegung auf ein Wahlprogramm attackiert hatte. Jetzt teilen SPD, Grüne und FDP vereint gegen die Union und ihre Strategie des Wegduckens im Wahlkampf aus. Zwar gibt es deutliche Kritik an der Wortwahl des SPD-Kanzlerkandidaten, der Merkel auf dem Dortmunder Parteitag einen „Anschlag auf die Demokratie“ vorgeworfen hatte. In der Sache aber bekam Martin Schulz im BILD-Talk jede Menge Zustimmung.

FDP-Vorstandsmitglied Alexander Graf Lambsdorff wurde besonders deutlich. Er lobte die SPD für die Klarheit ihrer Positionen: „Da weiß man woran man ist.“ So sei es auch bei der FDP und mit den Grünen, bei denen jetzt jeder wisse, wofür sie stehen. „In den letzten Jahren ist das Gefühl aufgekommen, die Parteien seien kaum noch unterscheidbar. Das ist diesmal ganz anders.“ Die CDU sei „inhaltsleer“ und „blutarm“, „der Wähler tappt einfach im Dunkeln“.

Weitere Überraschung: Lambsdorff ließ im BILD-Talk Sympathie für Teile des SPD-Programms durchschimmern. Der Einstieg aus dem Ausstieg aus dem Soli sei überfällig. Lambsdorff lobte auch den Verzicht auf eine Vermögenssteuer sowie die Idee, dass der Spitzensteuersatz später greifen müsse, um die Mittelschicht nicht zu belasten. Die Steuererhöhungen für Besserverdienende lehnt die FDP dagegen ab. Und das Rentenkonzept der SPD sei eine „Mogelpackung“, weil die junge Generation den Preis dafür bezahlen müsste. (…)

BILD-Politik-Chef Nikolaus Blome glaubt nicht daran, dass die SPD 15 % in 90 Tagen aufholen kann. Und klar sei auch: Wenn es für Schwarz-Gelb reicht, „ist der Drops gelutscht“. Andernfalls aber, so Blome im BILD-Talk, könne Martin Schulz mit einem „guten zweiten Platz“ im Koalitions-Poker am Ende die besseren Karten haben.

Lesen Sie HIER den gesamten Artikel!

Hinweis: Veröffentlicht am 26.06.2017 bei BILD Online und hier – ebenso wie das Foto – wiedergegeben mit freundlicher Genehmigung der BILD Zeitung / Axel Springer Verlag!

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