Die OTZ berichtet: FDP-Kandidat Jan Siegemund über die Digitalisierung und die „Jodl-App“

Jan Siegemund - Foto © Mediengruppe Thüringen

Jan Siegemund – Foto © Mediengruppe Thüringen

Das Logo der Ostthüringer Zeitung - Abbildung © Mediengruppe ThüringenThomas Stridde sprach für die Ostthüringer Zeitung mit Jan Siegemund, dem FDP-Direktkandidaten für den Bundestagswahlkreis Jena / Weimarer Land / Sömmerda. Der 24-Jährige gebürtige Sömmerdaer studiert derzeit in Jena. Stridde schreibt über ihn u.a.:

Logisch. Die FDP stellt für den Bundestagswahlkreis Jena – Weimarer Land – Sömmerda einen Direkt-Kandidaten doch nicht allein deshalb auf, weil er ein jung wirkender Strahlemann ist. Es scheint kein antrainiertes Bla-bla-bla zu sein, was Strahlemann Jan Siegemund politisch zu sagen hat. (…)

Er lässt sich nicht kirre machen vom Hinweis, dass viele Politikerkarriere-Kurven vom jugendlichen Rebellentum hin zu liberal-konservativen Haltungen im Alter verlaufen, wozu das Liberale in der Jugend ja wohl nicht passe. Ihn hätten schon früh die Werte der Liberalen angezogen, sagt Jan Siegemund dazu. Eigenverantwortung und Toleranz. Oder: Verantwortung als andere Seite von Freiheit. (…)

Während die FDP aktuell bundesweit im Aufwind scheint, kann man gerade Jan Siegemund nicht unterstellen, sein Fähnchen nach dem Wind zu hängen. 2012 trat er der Partei bei. Da sei „schon ein bisschen absehbar“ gewesen, was 2013 passierte: Die Liberalen verpassten bei der Wahl den Einzug in den Bundestag. Auch er habe sich gefragt, ob eine weitere Mitgliedschaft etwas bringt. „Man lässt so viel Freizeit. Aber ich sagte mir: Nein, du bleibst natürlich dabei. Ich wollte zeigen, dass das keine Altherrenpartei ist.“ (…)

Das sei genau richtig, „um die alten Werte neu zu übersetzen und den Markenkern der Partei zu relaunchen“. Denn das Wahlprogramm von 2013, dessen Präsentation und das Auftreten der Partei-Verantwortlichen – „das ging den Leuten auf den Nerv“. Die Chance der vierjährigen Erneuerung ist aus Siegemunds Sicht genutzt worden. Trotz der gebotenen Zweifel an der Zuverlässigkeit von Umfrage-Werten hat er ein „gutes Gefühl“, dass es mit einem kräftigen Wiedereinzug der FDP in den Bundestag klappen könnte. „Also nicht nur wegen der Umfrage-Werte, sondern mehr noch wegen des Feedbacks auf der Straße. (…)

So nimmt Siegemund auch den provokanten FDP-Slogan „Digitalisierung first, Bedenken second“ in Schutz gegen den Verdacht des Dampfwalzentums bei Fortschrittsfragen. „Bedenken kehren wir deshalb nicht unter den Tisch.“ Nur lasse sich die Digitalisierung nicht aufhalten. „Bedenken sollte man so gut wie möglich durch Chancen ersetzen. Die Ablösung des Pferdes durchs Autos hat gewiss auch Jobs gekostet.“ Doch gehe es nun um die „größte Revolution seit dem Übergang von der Agrar- zur Industriegesellschaft“, sagt Siegemund – und erzählt noch vom neuen digitalen Wahlkampf-Clou: der Jodl-App. Dieses in Studentenkreisen beliebte Format bescherte ihm jetzt viele anonym gehaltene Fragen zur Bundestagswahl. „Wir kamen kaum hinterher, die Fragen zu beantworten.“

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Hinweis: Veröffentlicht am 19.09.2017 in der Ostthüringer Zeitung und hier (inklusive des Fotos ganz oben) wiedergegeben mit freundlicher Genehmigung der Mediengruppe Thüringen!

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