Thomas Nitzsche fordert: „Jena als Region und dennoch kreisfrei“

Jena und der Saale-Holzland-Kreis
Das Logo der Zeitung Thüringer Landeszeitung - Abbildung © Mediengruppe ThüringenDie Thüringische Landeszeitung berichtet in ihrer Ausgabe vom 10. November 2017 darüber, dass es zwar leiser geworden ist um die vorerst gescheiterte Thüringer Gebietsreform, doch es würden unvermindert die Fäden geknüpft für neue Strukturen. So wirbt Jenas OB Albrecht Schröter weiterhin bei Orten im Umfeld für Eingemeindungen. Das aber ist der falsche Weg, sagt Thomas Nitzsche, der für die FDP im Stadtrat sitzt und im kommenden Jahr um dass Oberbürgermeisteramt kämpft. Redakteur Michael groß schreibt u.a.:

Jeas OB-Kandidat der Freien Demokraten Dr. Thomas Nitzsche - Bildrechte FDPNitzsche setzt vielmehr auf das Göttinger Modell. Nach diesem Vorbild sollten die Stadt Jena und der Saale-Holzland-Kreis gemeinsam eine Verwaltungseinheit bilden, die man „Region Jena“ nennen könnte. Den besorgten Einwand, den Nitzsche auf seinen Vorschlag oft zu hören bekommt, dass Jena dann seine Kreisfreiheit verlieren würde, lässt er nicht gelten. „Jena bleibt dann trotzdem kreisfrei. Die Stadt muss nur gemeinsam mit dem Saale-Holzland-Kreis Aufgaben und Zuständigkeiten regeln, zum Beispiel über Umlagen.“

Dann würde auch endlich das „Flächen-Knabbern“ der Stadt an den Landkreisrändern aufhören, wie Nitzsche die wachsenden Eingemeindungswünsche bezeichnet. Somit würden auszuweisende Flächen für die Ansiedlung von Gewerbegebieten und für Wohnungsbau problemlos zur gemeinsamen Sache beider Partner. Es wäre dadurch egal, ob eine neue Firma oder ein Wohngebiet im Stadt- oder im Landgebiet entstehe, weil diese Anliegen regional gelöst würden. Man könne sich vielleicht auch manchen Schulneubau ersparen, weil man ja die Schulkapazitäten von Stadt und Land zusammen planen könne. Das alles setze freilich ein Miteinander auf Augenhöhe voraus, räumt Nitzsche ein. Dass es da große Reserven gebe, habe er bei Besuchen in umliegenden Dörfern erfahren müssen. Dort spreche man mitunter davon, dass die Stadtspitze Arroganz an den Tag lege.

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