„Kleine Kommunalwahl“: Viel Licht und ein wenig Schatten für unsere FDP

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Bei der „kleinen Kommunalwahl“ in Thüringen – sozusagen dem Aufgalopp für das, was wir uns als Liberale in Thüringen für das nächste Jahr vorgenommen haben – gab es aus Sicht der FDP einige Überraschungen bei den Oberbürgermeister-  und Landratswahlen. Für R2G hagelte es dagegen mitunter deftige Niederlagen.

So wurde Weimars SPD-OB Stefan Wolf am Sonntag direkt abgewählt; hier wird der von der CDU und dem Weimarwerk/Bürgerbündnis unterstützte Peter Kleine neues Stadtoberhaupt. Alle Ehren wert ist das Engagement von Hagen Hultzsch, der unter schwierigen Bedingungen als FDP-Kandidat 3,0 % erreichte.

In der Landeshauptstadt muss der bei vielen Bürgen ungeliebte OB Andreas Bausewein (SPD) gegen eine Herausforderin in die Stichwahl: Landtagsabgeordnete Marion Walsmann von der CDU. Die Wahlbeteiligung in Erfurt lag bei 48,3 % – am Ende erreichte unser Kandidat Marko Enke 2,0 %. Was im ersten Moment mager klingt, kann sich bei der nächsten Wahl schon wieder total umkehren.

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Denn schaut man sich in Jena unseren liberalen „OB für Jena“-Kandidaten Dr. Thomas Nitzsche an, der 2012 als Gegenkandidat zum sozialdemokratischen Amtsinhaber, Dr. Albrecht Schröter, auf magere 945 Wählerstimmen oder knapp 2,5 % kam, so hat er dieses Ergebnis am gestrigen Sonntag mehr als Verzehntfacht und geht mit seinem 2012er-Ergebnis von 2,5 % ALS VORSPRUNG und Favorit in die Stichwahl gegen Schröter.

Damit knüpfen die Liberalen an frühere Erfolge in der Universitätsstadt an, die mit Dr. Peter Röhlinger 1990 bis 2006 von einem Freien Demokraten als erster Bürger geführt wurde. Die 27 % von Thomas Nitzsche (und dies im thüringenweit größten Kandidatenfeld mit insgesamt neun Bewerbern / Bewerberinnen) dürften den Amtsinhaber, der nur auf 24,5 % kam, geschockt haben.

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Es ist deshalb keine Frage, dass die Bundes-FDP, der Landesverband Thüringen, der Kreisverband Jena-Saale-Holzland und viele andere Liberale Thomas Nitzsche in den den kommenden zwei Wochen derart unterstützen werden, dass er am 29. April zum neuen Stadtoberhaupt in Jena gewählt wird.

An dieser Stelle auch noch einen außerordentlich herzlichen Dank an die vielen Unterstützer aus Mittelstand und Wirtschaft, die Spender und die Helfer vom „Team Nitzsche“ – Thomas kann sich auf ein Team von 50 Unterstützern vor und hinter den Kulissen verlassen, die seit Januar ebenfalls Außerordentliches geleistet haben.

Das war einfach großartig!

 

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