Freie Demokraten Thüringen

FDP Thüringen - Die Kreisverbände im Februar 2016Mit der politschen Wende in der DDR des Jahres 1989 gründeten sich an vielen Stellen Ostdeutschlands liberale Gruppen, wobei die Ost-FDP und die Deutsche Forumpartei die größten waren. Diese Parteien schlossen sich zur ersten freien Volkskammerwahl Anfang 1990 mit der LDPD zum „Bund Freier Demokraten“ zusammen.

Bei der Landtagswahl in Thüringen im Jahre 1990 erreichte die FDP rund 9,3 % der Wählerstimmen und bildete daraufhin gemeinsam mit der CDU Thüringen die Regierung im Kabinett Duchač, in der die FDP drei Minister inklusive des stellvertretenden Ministerpräsidenten stellte. Bei der folgenden Landtagswahl in Thüringen im Jahre 1994 scheiterte die FDP jedoch mit 3,2 % der Stimmen an der Fünf-Prozent-Hürde und es begann eine lange Phase der außerparlamentarischen Opposition.

Erst nach 15 Jahren, bei der Thüringer Landtagswahl 2009, gelang den Freien Demokraten der Wiedereinzug in den Landtag mit 7,6 % der Stimmen und 7 Mandaten als viertstärkste Partei. Allerdings schied die FDP bei der Landtagswahl 2014 mit 2,5 % der Stimmen erneut aus dem Thüringer Landtag aus. Trotz der außerparlamentarischen Opposition auf Landesebene ist die Thüringer FDP mit ihren knapp zwei Dutzend Kreisverbänden einer der stärksten kommunalpolitischen Landesverbände der Freien Demokranten bundesweit und verfügt aktuell im Freistaat über 50 Bürgermeister und über 400 kommunale Mandatsträger.

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